Mitten im Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen Deutschland wegen strittiger Klauseln im Glücksspielstaatsvertrag verschärft Bayern die Gangart. Die Regierung von Mittelfranken in Ansbach, die für den Freistaat Internet-Werbung beaufsichtigt, attackiert bayerische Web-Sites. Es geht um Werbung für Anbieter privater Sportwetten. Zusätzlich im Visier der Politik: Online-Poker-Runden wie everestpoker.net. Diese etwa präsentiert beim ProSieben-Spiele-Portal SevenGames die Grundlagen-Lehre des Spiels.
Nach Auffassung der Länder ist seit Januar mit Start des Glücksspielstaatsvertrags die Werbung für Sportwetten verboten. In Bayern besteht die Anweisung, gegen Banden- oder Web-Werbung nichtstaatlicher Glücksspielanbieter einzuschreiten. Ansbach hat, wie jetzt bekannt wurde, im Juni von dsf.de, kicker.de, sport1.de und prosieben.de Stellungnahmen zu ihren Werbepartnern gefordert. Gesamter Artikel > eMarket
Donnerstag, 28. August 2008
Glücksspiel-Werbung: Bayern droht mit Geldbuße
Sonntag, 24. August 2008
Die Spiele enden in inszenierter Ausgelassenheit
Peking (dpa) - Die Peking-Spiele haben mit beängstigender Perfektion neue olympische Standards gesetzt: Fehlerlose Organisation, hochmoderne Prachtbauten und ein einzigartiges olympisches Dorf schufen Festspiele für die Athleten, doch die Realität in China blieb ausgesperrt.
Alle Tränen haben eine Geschichte - auch im deutschen Team. Sympathieträger wie Gewichtheber Matthias Steiner und Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen wurden zu den deutschen Gesichtern dieser Spiele. Da Gold die olympische Währung bleibt, hat die Mannschaft des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) mit 16 Gold-, 10 Silber- und 15 Bronzemedaillen als Fünfter der Länderwertung den Abwärtstrend gestoppt. «Wir haben uns gegenüber Athen um einen Platz verbessert und unser Ziel erreicht», analysierte DOSB-Präsident Thomas Bach die erste Bewährungsprobe des neuen Dachverbandes. > Gesamter Artikel = Freenet
Donnerstag, 21. August 2008
Serviceplan Gruppe wächst
Die Agenturgruppe Serviceplan hat im Geschäftsjahr 2007/08 ihr Gross Income um 22 Prozent auf 124,5 Millionen Euro gesteigert. Damit hat Serviceplan nach eigenen Angaben den Vorsprung als Nummer Eins unter den Network-unabhängigen Agenturen weiter ausgebaut.
Die Agenturgruppe verzeichnet das vierte Jahr in Folge ein zweistelliges Umsatzplus (2006/07: plus 29,4 Prozent; 2005/06: plus 22,7 Prozent; 2004/05: plus 15,4 Prozent). Die Billings stiegen im Geschäftsjahr 2007/08 auf 830 Millionen Euro. Das Gross Income (Honorare und Provisionen) betrug 124,5 Millionen Euro (2006/07: 102,08 Millionen Euro).
Auch personell hat die Serviceplan-Gruppe erneut kräftig zugelegt. So wurden 181 neue Stellen geschaffen. Besonders gefragt waren Berufe in den Online-Disziplinen. So lag die Zahl der Festanstellungen in der Online-Kundenberatung, Online-Kreation sowie Online-Mediaplanung weit über dem Schnitt. Aktuell beschäftigt die Agentur 944 Mitarbeiter, im Jahr zuvor waren es noch 763. Quelle W&V
