Nach US-Milliardär Carl Icahn hat auch ein zweiter Yahoo-Großaktionär der Geschäftsführung des Internetkonzerns den Kampf angesagt. Die US-Beteiligungsgesellschaft Paulson & Co erklärte, sie unterstütze Icahns Gegenkandidaten für den Yahoo-Verwaltungsrat. Zugleich forderte Unternehmenschef John Paulson das Yahoo-Management auf, sich doch noch mit Microsoft zu einigen. Paulson hat Finanzkreisen zufolge in den vergangenen Monaten einen Anteil von 50 Mio Yahoo-Aktien eingesammelt. Das entspricht rund 3,4%. Der Investor gehört zu den wenigen Anlegern, die auf die Krise im Immobilienmarkt gewettet und damit im vergangenen Jahr Milliarden gemacht haben. Icahn hält jetzt offiziell 4,3% an Yahoo und verlangt ebenfalls von der Yahoo-Geschäftsführung, die Übernahmegespräche mit Microsoft wieder aufzunehmen (kress.de vom 14. Mai 2008 ). Yahoo schießt jetzt ebenfalls gegen Icahn: Sein Plan zur Neubesetzung des Verwaltungsrates mit seinen eigenen handverlesenen Interessenvertretern sei nicht im besten Sinne der Yahoo-Aktionäre. Yahoo sei auch weiter zur Prüfung eines höheren Angebots auch von Microsoft bereit, aber derzeit liege keine Kaufofferte auf dem Tisch, schrieb Yahoo-Verwaltungsratschef Roy Bostock in einem offenen Brief an den US-Milliardär. Wer dieser Icahn ist - umblättern. Mehr gibts beim Kress Report
Sonntag, 18. Mai 2008
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